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Schneider Electric EcoStruxure: Produktlinien, Audit, Regelung

Bewerten Sie die GA-Produktlinien von Schneider Electric und prüfen Sie, was nach der Abnahme tatsächlich funktioniert.

Adrien Lafond
15 Min. Lesezeit

Schneider Electric prägt den Markt der Gebäudeautomation seit zwei Jahrzehnten. Dennoch garantiert eine installierte Gebäudeautomation von Schneider Electric weder die tatsächliche Energieeffizienz noch einen einfachen Betrieb im Alltag. Von TAC Xenta bis EcoStruxure Building Operation haben sich die Produktlinien in den Nichtwohngebäude-Beständen übereinandergeschichtet. Der GA-Systemintegrator nimmt die Anlage in Betrieb, danach steht der Bauherr allein vor dem System. Dieser Artikel leitet durch eine nüchterne Bestandsaufnahme: welche Produktlinie für welche Nutzung, was nach der Abnahme hält und was die Gebäudeautomation nicht von allein leistet. Erfahrung vor Ort bleibt der zuverlässigste Weg, um zu sehen, was wirklich funktioniert.

Von TAC bis EcoStruxure: Geschichte und Funktionsweise der Schneider-Electric-Gebäudeautomation

TAC Xenta und TAC Vista: zwei Generationen auf LON-Protokoll

Um zu verstehen, was eine Gebäudeautomation ist, muss man zu TAC zurückgehen, das 2003 vom Schneider-Konzern übernommen wurde[1]. Die Automationsstationen TAC Xenta 100/300/400 und die Gebäudeleittechnik TAC Vista arbeiten auf dem LON-Protokoll (LonWorks). Dieses System ist auf vielen Nichtwohngebäude-Standorten noch präsent. Der aktive Vertriebssupport läuft aus: Die Produktlinie wird im Herstellerkatalog mit dem Status „Vertrieb eingestellt“ geführt[2].

Von SmartStruxure zu EcoStruxure Building Operation: der laufende Übergang

SmartStruxure ist der frühere Handelsname der Gebäudeleittechnik (GLT) von Schneider. Die neue Generation heißt EcoStruxure Building Operation (EBO). Was sich geändert hat: Weboberfläche, Cloud-Zugang und REST-API für den Datenexport. Die Automationsstationen AS-P und AS-B bleiben zwischen beiden Versionen kompatibel. Die GLT-Software bündelt sämtliche Regelungsdatenpunkte an einer Stelle.

Zwei Eckdaten: Schneider Electric gab die Übernahme von Andover Controls am 19.05.2004 bekannt[3] und stellte die Lösung SmartStruxure am 28.01.2013 vor[4].

Automation Server: ursprünglicher AS, AS-P, AS-B

Zwischen GLT und Feldebene stützt sich die Plattform auf Automation Server (AS). Drei Generationen koexistieren in den Beständen. Der ursprüngliche AS, „AS classic“ genannt, der mit den ersten SmartStruxure-Installationen geliefert wurde. Der AS-P, 2016 unter der Marke SmartX eingeführt[5]: zwei Ethernet-Ports, Dual-Core-Prozessor, 512 MB Speicher. Der AS-B, mit integrierten Ein-/Ausgängen und Netzteil, für kleine und mittlere Zentralen[6].

SpaceLogic, das Sie in allen neueren Angeboten lesen werden, bezeichnet eine ganze Hardware-Familie von Schneider: die Server AS-P und AS-B, die Raumregler RP-C, die KNX-Module. Der Name hat die Marke SmartX ersetzt[7]. EcoStruxure Building Operation dagegen ist die Software. Ein „Umstieg auf SpaceLogic“ sagt also nichts aus, solange das Angebot nicht angibt, welche Artikelnummer was ersetzt.

Der Punkt, den Sie in Ihrem Bestand prüfen sollten: EcoStruxure Building Operation 3.2 und die folgenden Versionen laufen nicht mehr auf dem AS classic[8], und Schneider verlangt für ein Versions-Upgrade den Austausch dieser Server gegen AS-P. Ein Standort, der beim AS classic geblieben ist, bleibt damit auf einer alten EBO-Version stehen, Sicherheitsupdates eingeschlossen. Erfassen Sie die Artikelnummer jedes Servers (SXWAUTSVR10001 für den AS classic), bevor Sie über ein Upgrade sprechen: Hinter dem Software-Angebot verbirgt sich manchmal ein Hardware-Austausch.

Das ist die Katze, die sich in den Schwanz beißt, und ein Klassiker der Gebäudeautomation. Sie wollen eine alternde GLT aktualisieren: unmöglich, die Automationsstationen sind für die neue Version zu alt. Sie ersetzen die Automationsstationen: Sie kommunizieren nicht mehr mit der alten GLT, die also ebenfalls erneuert werden muss. Und manchmal lässt sich die GLT gar nicht aktualisieren, weil sie auf einem PC unter Windows XP läuft, den die aktuellen Versionen nicht mehr unterstützen. Jeder Baustein hängt von der Version des anderen ab, und der einzige Ausweg, den man Ihnen anbietet, ist der Komplettaustausch. Eine modulare Architektur, die Stück für Stück weiterentwickelt wird, würde dieses Angebot vermeiden. Sie wird schriftlich eingefordert, in der Leistungsbeschreibung Gebäudeautomation: Kompatibilität zwischen Versionen und Supportdauer jedes Bausteins.

Wo die Schneider-Electric-Produktlinie im Oktober 2026 steht

Für große Nichtwohngebäude gelten zum Zeitpunkt dieses Artikels folgende Namen und Versionen:

  • Gebäudeleittechnik: EcoStruxure Building Operation 7.1[9], von Schneider Anfang 2026 dokumentiert. Version 7.0 hatte dreistufige Lizenzpläne eingeführt[10].
  • Automation Server: SpaceLogic AS-P und AS-B.
  • Zentralen und Technikräume: SpaceLogic-Automationsstationen „plant room“ und Ein-/Ausgangsmodule.
  • Raumebene: Raumregler SpaceLogic RP-C auf BACnet/IP, erweiterbar um Beleuchtung und Jalousien.
  • Angekündigt: EcoStruxure Foresight Operation[11], im November 2025 als einheitliche Plattform für Energie, Elektrotechnik und Gebäude vorgestellt, für erste Kunden ab dem dritten Quartal 2026 verfügbar.

Die Familien entsprechen dem Schneider-Katalog[12]. Die Namen wechseln schnell: SmartStruxure, SmartX, dann SpaceLogic in gut einem Dutzend Jahren. Notieren Sie in einem Angebot die Artikelnummer und die Version, nicht die Marke des Augenblicks.

Standortübergreifende Gebäudeleittechnik und Fernmanagement

EcoStruxure Building Advisor erlaubt es, mehrere Nichtwohngebäude über ein Cloud-Dashboard zu überwachen. Die Unterscheidung ist entscheidend: Überwachen heißt beobachten. Regeln heißt, kontinuierlich auf die Sollwerte einzuwirken, um die Energieeinsparungen zu maximieren. Die meisten Schneider-Bestände bleiben bei der ersten Funktion stehen. Daten zu sehen genügt nicht, um die Rechnung zu senken.

Zur Einordnung dieser Produktlinien zeigt das folgende Schema die Ebenen einer Schneider-Electric-GA-Architektur, von der Feldebene bis zur Gebäudeleittechnik: Klicken Sie auf eine Ebene, um ihre Komponenten zu sehen.

GA-Architektur

Die Ebenen einer Schneider-Electric-GA-Architektur

Klicken Sie auf jede Ebene, um ihre Komponenten und Protokolle zu erkunden

Die GA-Architektur von Schneider Electric beruht auf einem Ebenenmodell nach internationalen Standards. Von der Feldebene (Sensoren, Aktoren) bis zur zentralen Gebäudeleittechnik kommuniziert jede Ebene über offene Protokolle.

Feldebene
Sensoren
→
Automationsstationen
AS-P / AS-B
→
Server
EBO / EcoStruxure
→
Nutzer
Bedienoberfläche / Cloud
5
🖥️
Gebäudeleittechnik und Bedienoberfläche EcoStruxure
Benutzeroberfläche, Dashboards, Alarme
▶
4
🗄️
Automation Server EBO
Zentralisierung, Trendaufzeichnung, Zeitprogramme
▶
3
⚙️
Automationsstationen AS-P / AS-B
HLK-Regelung, Beleuchtung, Zählung
▶
2
🔗
Kommunikationsnetz
IP/BACnet, LonWorks, Modbus, Gateways
▶
1
📡
Feldebene: Sensoren und Aktoren
Fühler, Ventile, Frequenzumrichter, Energiezähler
▶
Gebäudeleittechnik
Server
Automation
Netzwerk
Feld

Quellen: Schneider Electric, Dokumentation EcoStruxure Building Operation (EBO) 2024–2025, Norm DIN EN ISO 16484-5 (BACnet), DIN EN ISO 52120-1 (vormals DIN EN 15232-1)

Drei Schneider-Electric-Produktlinien im Vergleich mit dem tatsächlichen Bedarf des Bauherrn

GA-Produktlinien von Schneider Electric – Prüfraster für Bauherren

Was der Katalog verspricht und was der Entscheider prüfen muss

Kriterium EcoStruxure Building OperationGroße Gebäude EcoStruxure Building ActivateKleine und mittlere Flächen SpaceLogic KNXRaumregelung
Unterstützte Protokolle BACnet, LON, Modbus nativ Prüfen Sie, ob das Protokoll Ihres Bestands aktiviert ist, nicht nur laut Datenblatt unterstützt wird. BACnet, proprietäre Cloud-Protokolle Der lokale Zugriff auf Rohdaten ist nicht garantiert – fordern Sie die Datenportabilität ein. Nur KNX Kein natives BACnet-Gateway: Die Interoperabilität mit einer fremden GLT erfordert ein Zusatzmodul.
Zielgröße des Gebäudes Große Nichtwohngebäude: Firmenzentralen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Campus. Mehrere tausend Datenpunkte pro Standort. Gebäude unter 10.000 m²: Einzelhandel, Filialnetze, kleine Gewerbeflächen. Über 10.000 m² oder bei komplexer HLK-Technik stößt EBA an seine Grenzen. Regelung Raum für Raum. Keine vollständige Gebäudeautomation. Ein KNX-Netz allein erfüllt die Anforderungen des § 56 GModG nicht.
Betriebsmodell Dedizierter On-Premise-Server Lizenz- und Wartungskosten des Servers in das Gesamtbudget einrechnen. Cloud (SaaS) Prüfen Sie die Kündigungsbedingungen und die Rückgabe Ihrer Daten. Lokal (keine zentrale GLT ohne Ergänzung) Jedes Gebäude bleibt ohne ergänzende GLT-Ebene isoliert.
Offenheit der API REST-API auf EBO verfügbar Fordern Sie den API-Zugang im Vertrag ein – er ist nicht auf allen Installationen standardmäßig aktiviert. API auf den Cloud-Umfang beschränkt Export der Trenddaten als Rohdaten vor Vertragsabschluss prüfen. Keine native API Die Anbindung an ein Fremdsystem läuft über ein dediziertes KNX/IP-Gateway.
Regelung durch einen unabhängigen Dritten Möglich über BACnet oder REST-API Das ist das offenste Szenario. Fordern Sie es in Ihrer Leistungsbeschreibung ein. Begrenzt durch die proprietäre Cloud-Architektur Ein unabhängiger Dritter muss über das Schneider-Ökosystem gehen, um an die Daten zu kommen. Ohne ergänzende GLT nicht möglich KNX allein erlaubt keinen Eingriff eines Dritten auf GLT-Ebene.
Erreichbare GA-Effizienzklasse (DIN EN ISO 52120-1) Klasse A, wenn alle Funktionen in Betrieb sind Die Klasse hängt von der schwächsten Funktion ab. Lassen Sie jede Funktion nach der Abnahme prüfen. Klasse A oder B je nach abgedecktem Umfang Das Versprechen „Klasse A“ setzt voraus, dass alle technischen Gewerke an die Cloud angebunden sind. Höchstens Klasse C ohne zentrale GLT Für die BEG-EM-Förderung unzureichend: Gefördert wird MSR-Technik nur zur Realisierung eines Gebäudeautomatisierungsgrades mindestens der Klasse B nach DIN V 18599-11.

Selbsteinschätzungsbogen

Wo steht Ihre Schneider-Electric-Gebäudeautomation wirklich?

Ein Bogen, um Ihre Anlage einzuordnen, bevor Sie über ein Angebot sprechen: vorhandene Generationen, Supportende, zu prüfende Punkte. Geben Sie Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse an, wir senden ihn Ihnen zu.

EcoStruxure Building Operation: für kritische Gebäude und komplexe Bestände

EcoStruxure Building Operation (EBO) richtet sich an Nichtwohngebäude mit hoher Komplexität: Krankenhäuser, Firmenzentralen, Pflegeeinrichtungen. Das Angebot unterstützt BACnet und LON nativ, verwaltet mehrere tausend Datenpunkte pro Standort und erlaubt es, Klasse A nach DIN EN ISO 52120-1 anzustreben. Der Betrieb beruht auf einem dedizierten On-Premise-Server. Messkonzept und Lizenzkosten verdienen eine unabhängige Prüfung.

EcoStruxure Building Activate: das Cloud-Versprechen für kleine Gebäude

EcoStruxure Building Activate (EBA) zielt auf Gebäude unter 10.000 m²: Einzelhandel, Filial- und Franchisenetze, kleine Gewerbeflächen. Das Angebot richtet sich auch an den Nahversorgungshandel und an Betreiber mehrerer Standorte.

Wussten Sie schon? Schneider verspricht für EBA „bis zu 30 % Energieeinsparung“ und „bis zu 70 % der Betriebsprobleme aus der Ferne gelöst“[13]. Prüfen Sie, welche Verbraucher in Ihrem Gebäude tatsächlich geregelt werden, bevor Sie vergleichen.

§ 56 GModG und BEG-Förderung: was Ihre Schneider-Electric-Gebäudeautomation nachweisen muss

Konformität mit § 56 GModG: funktionale Anforderungen vs. GA-Effizienzklassen

§ 56 GModG (Gebäudemodernisierungsgesetz, in Kraft seit dem 29.07.2026) stellt eigene funktionale Anforderungen (Abs. 2): kontinuierliche Überwachung, Protokollierung und Analyse der Verbräuche aller Hauptenergieträger und gebäudetechnischen Systeme mit Anpassung des Verbrauchs, Zugang zu den Daten über eine gängige, frei konfigurierbare Schnittstelle, Festlegen von Anforderungswerten für die Energieeffizienz, Erkennen von Effizienzverlusten, Information des Betreibers über mögliche Verbesserungen und Überwachung der Raumklimaqualität – ohne für den Bestand eine bestimmte GA-Effizienzklasse nach DIN EN ISO 52120-1 vorzuschreiben. Betroffen sind Nichtwohngebäude, deren Heizungs- oder Klimaanlage (auch kombiniert mit Lüftung) mehr als 70 kW Nennleistung hat; sie müssen bis zum 31.12.2029 ausgerüstet sein, sofern dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist. Die frühere Pflicht nach § 71a GEG galt ab 290 kW mit Frist 31.12.2024. Im Neubau verlangt Abs. 3 Automationsgrad B nach DIN/TS 18599-11:2025-10 ab 290 kW und Automationsgrad C ab 70 kW. In einem Schneider-Bestand bleibt die Frage: Welche Funktionen sind tatsächlich in Betrieb? Eine Konformitätsprüfung zeigt die gemessene Klasse, nicht nur die theoretische Klasse aus der Dokumentation.

Ihre Schneider-Electric-Gebäudeautomation nach der Übergabe prüfen und regeln

Die Prüfpunkte bei der Abnahme oder während der Gewährleistungsfrist

Prüfpunkte – Abnahme oder GA-Audit

Haken Sie jeden in Ihrem Bestand geprüften Punkt ab

0/6
geprüft
Zählpunkte entsprechen der Leistungsbeschreibung
Zählen Sie die physisch angeschlossenen Datenpunkte und vergleichen Sie sie mit der ursprünglichen Leistungsbeschreibung. Abweichungen sind häufig und bleiben oft unbemerkt.
Details
HLK-Sequenzen unter realen Bedingungen getestet
Wurde jede Regelsequenz (Heizen, Kühlen, Lüften) unter realer Last getestet, nicht nur in der GLT simuliert?
Details
Handbetrieb (Override) dokumentiert
Listen Sie alle Datenpunkte im Handbetrieb auf. Ein bei einer Störungsbehebung gesetzter und nie zurückgenommener Handbetrieb verursacht monatelang unsichtbaren Mehrverbrauch.
Details
Trendaufzeichnung über BACnet oder LON zugänglich
Prüfen Sie, dass die Trenddaten ohne Eingriff des Systemintegrators exportierbar sind. Der Zugang zur Trendaufzeichnung entscheidet über jedes künftige Audit.
Details
Anteil der Datenlücken über 12 Monate geprüft
Datenlücken an einem oder mehreren Zählern über 12 Monate zeigen einen Wartungsmangel, der mit bloßem Auge unsichtbar ist. Fordern Sie einen Kontinuitätsbericht ein.
Details
Übereinstimmung mit der ursprünglichen Leistungsbeschreibung
Nehmen Sie die funktionale Leistungsbeschreibung zur Hand und prüfen Sie jede Zeile. Die Abnahme gilt nur, wenn der vertragliche Umfang Punkt für Punkt abgedeckt ist.
Details

Bei der Abnahme wie während der Gewährleistungsfrist muss ein unabhängiger GA-Experte jeden Punkt prüfen. Wurden die HLK-Sequenzen unter realen Bedingungen getestet? Sind alle Datenpunkte im Handbetrieb dokumentiert? Entsprechen die Zähler der Leistungsbeschreibung? Ist die Trendaufzeichnung über das LonWorks-Protokoll, dessen Neuron-Chip eingestellt wurde, oder über BACnet zugänglich? Datenlücken über 12 Monate verraten einen Mangel an Wartung und Instandhaltung, der mit bloßem Auge unsichtbar ist. Ein vorbeugender Wartungsplan ist ein Mittel, die Leistung dauerhaft zu erhalten.

Expertentipp Eine Gebäudeautomation im Dienst des Bauherrn setzt eine verlässliche Gebäudeleittechnik voraus. Prüfen Sie, dass der GLT-Server nach dem Ausscheiden des Systemintegrators zugänglich bleibt und die Administratorrechte tatsächlich übertragen wurden. Diese Unterstützung bei der Übernahme ist für den täglichen Betrieb entscheidend.

Was Foobot in einem Schneider-Electric-GA-Bestand leistet

GA-Beratung: prüfen und verlässlich machen, bevor optimiert wird

Die GA-Beratung von Foobot tritt als unabhängiger Dritter in Schneider-Beständen auf. Das GA-Audit umfasst die Sequenzen, den Handbetrieb, die Zähler und die übergebene Dokumentation. Das Ergebnis: eine Bestandsaufnahme, die der Bauherr nutzen kann, ohne vom bestehenden Systemintegrator abhängig zu sein. Die vorhandene Gebäudeautomation verlässlich zu machen ist die Voraussetzung für jede Optimierungsschicht. Diese Expertise steigert die Effizienz des Bestands ohne Hardware-Austausch.

KI-Regelung: die HLK alle 15 Minuten über die bestehende Gebäudeautomation regeln

Die KI-Regelung von Foobot wird über BACnet oder LON in eine Schneider-Gebäudeautomation eingebunden, ohne Hardware-Austausch. Ein digitaler Zwilling lernt die tatsächliche thermische Dynamik. Die KI regelt die HLK alle 15 Minuten, rund um die Uhr. Die Einsparungen werden nach dem internationalen IPMVP-Protokoll gemessen. Fallstudie Valeo: −28,6 % HLK-Verbrauch, nach diesem Protokoll gemessen. Ein solcher Einsparnachweis lässt sich in einem Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder in einem Energiespar-Contracting verwerten.

KI-Anlagenstart: die Startzeit pro Zone jeden Tag neu berechnen

Der KI-Anlagenstart berechnet jeden Tag die optimale Startzeit pro Zone neu. Das Modell berücksichtigt thermische Trägheit, Wetter und tatsächliche Belegung. Dieser prädiktive Anlagenstart ersetzt Optimierer, die einmal bei der Inbetriebnahme konfiguriert und nie wieder angepasst wurden. Für Bestände, die den Pflichten nach § 56 GModG unterliegen, verwandelt diese Schicht eine theoretische Klasse in gemessene Leistung. Die Energieeffizienz zu maximieren gelingt über diese kontinuierliche Regelung.

Weiterführende Artikel:

Ihr Schneider-Bestand verdient eine unabhängige Bestandsaufnahme, bevor ein Austauschangebot unterschrieben wird.

Ihren Schneider-Bestand prüfen lassen

FAQ – Gebäudeautomation von Schneider Electric

Wie funktioniert eine Gebäudeautomation von Schneider Electric konkret?

Fühler messen Temperatur, Druck und Durchfluss. Programmierbare Automationsstationen verarbeiten diese Daten und steuern die HLK-Anlagen. Die Gebäudeleittechnik EcoStruxure bündelt die Informationen und ermöglicht das Fernmanagement. Das System beruht auf Protokollen wie BACnet oder LON.

Welche Anlagen steuert eine Gebäudeautomation von Schneider Electric?

Die Gebäudeautomation steuert die Wärmeerzeuger (Kessel, Wärmepumpen), die Kältemaschinen, die RLT-Anlagen, die Ventilatorkonvektoren, die Beleuchtung, die Jalousien und die Trinkwarmwasserbereitung. Jede Anlage ist über einen Feldbus an eine Automationsstation angeschlossen.

Wie optimiert man das Energiemanagement eines Gebäudes mit einer Schneider-Electric-Gebäudeautomation?

Machen Sie zuerst das System verlässlich: Handbetrieb aufheben, Zähler prüfen, Sequenzen wiederherstellen. Anschließend kann eine prädiktive Regelungsschicht die HLK-Sollwerte optimieren und die nach dem IPMVP-Protokoll gemessene Energieeffizienz verbessern.

Wie führt man eine Gebäudeautomation von Schneider Electric in einem Nichtwohngebäude ein?

Die Einführung läuft über eine funktionale Leistungsbeschreibung, die Wahl eines qualifizierten GA-Systemintegrators und eine Inbetriebnahme mit Tests unter realen Bedingungen. Die Abnahme muss jeden Zählpunkt und jede Sequenz bestätigen, bevor das Abnahmeprotokoll unterschrieben wird.

Welche Schneider-Electric-Produktlinien werden noch unterstützt?

EcoStruxure Building Operation bleibt die führende Produktlinie für große Nichtwohngebäude. EcoStruxure Building Activate zielt auf kleine Flächen im Cloud-Modell. SpaceLogic KNX übernimmt die Raumregelung. Die TAC-Produktlinien sind nicht mehr im Vertrieb; der Umfang des verbleibenden Supports ist im Einzelfall beim Hersteller zu klären.

Sind TAC Xenta und TAC Vista am Ende ihres Lebenszyklus?

Die Automationsstationen TAC Xenta und die Gebäudeleittechnik TAC Vista des Schneider-Konzerns funktionieren an vielen Standorten weiter. Der aktive Vertriebssupport ist begrenzt. Die Gebäudeautomation dieser Generation läuft noch. Der Ersatz von Teilen wird zunehmend schwierig: Die Produktlinie hat beim Hersteller den Status „Vertrieb eingestellt“[2].

Was tun mit einem Standort, der noch auf Andover Continuum läuft?

Lassen Sie zuerst den tatsächlichen Zustand der Automationsstationen von einem unabhängigen Experten prüfen. Der Schneider-Konzern entwickelt die Produktlinie Continuum nicht weiter: Sie wird im Katalog mit dem Status „Vertrieb eingestellt“ geführt[14], und der Hersteller dokumentiert seit 2019 einen Modernisierungspfad zu EBO[15]. Ob eine Migration zu EBO über BACnet oder ein Herstellerwechsel sinnvoll ist, hängt vom Zustand des Feldbusses und vom verfügbaren GA-Systemintegrator ab.

Sind SmartStruxure und EcoStruxure Building Operation dasselbe System?

Ja, EcoStruxure Building Operation ist die neue Generation von SmartStruxure, mit Version 2.0 umbenannt. Die Automationsstationen AS-P und AS-B bleiben kompatibel. Die Oberfläche wird webbasiert, und eine REST-API ermöglicht die Anbindung von Fremdsystemen.

Welche GA-Effizienzklasse lässt sich mit einem Xenta-Bestand auf LON erreichen?

Ein Xenta-Bestand auf LON kann Klasse B oder C nach DIN EN ISO 52120-1 anstreben, je nach den tatsächlich in Betrieb befindlichen Funktionen. Die Klasse hängt von der schwächsten Funktion ab. Manche GA-Typen benötigen eine zentrale GLT, um Klasse B zu erreichen.

Ist die Gebäudeautomation von Schneider Electric für Filial- und Franchisenetze zugänglich?

EcoStruxure Building Activate zielt auf kleine Flächen im Cloud-Modell und eignet sich damit für Filial- und Franchisenetze mit Gebäuden unter 10.000 m². Der Rollout ist standardisiert und die Oberfläche vereinfacht. Große Filialstandorte mit komplexem HLK-Bedarf benötigen EBO.

Quellen und Verweise

  1. [1]EQT, „EQT divests TAC to Schneider Electric“, Pressemitteilung vom 12.06.2003 ↑
  2. [2]Schneider Electric, Produktseite TAC Vista (Status „Vertrieb eingestellt“) ↑↑
  3. [3]AutomatedBuildings.com, „Schneider Electric Acquires Andover Controls“, Mai 2004 ↑
  4. [4]AutomatedBuildings.com, „Schneider Electric Introduces its SmartStruxure Solution“, Januar 2013 ↑
  5. [5]Building Better Healthcare, „Schneider Electric launches SmartX Controller range with AS-P server device“, 2016 ↑
  6. [6]Schneider Electric, Produktseite SpaceLogic AS-B ↑
  7. [7]Schneider Electric, Produktseite SpaceLogic AS-P ↑
  8. [8]Schneider Electric, FAQ FA378202: Kompatibilität des AS classic mit EcoStruxure Building Operation 3.2 ↑
  9. [9]Schneider Electric, Dokument EcoStruxure Building Operation 7.1 (Ref. 998_24103800) ↑
  10. [10]Schneider Electric, Dokument zu den Lizenzplänen von EcoStruxure Building Operation 7.0 (Ref. 998-24103951) ↑
  11. [11]PR Newswire, „Schneider Electric’s EcoStruxure Foresight Operation Ushers in a New Era for the Built Environment“, November 2025 ↑
  12. [12]Schneider Electric, Katalog Building Management System ↑
  13. [13]Schneider Electric, Produktseite EcoStruxure Building Activate ↑
  14. [14]Schneider Electric, Produktseite Andover Continuum (Status „Vertrieb eingestellt“) ↑
  15. [15]Schneider Electric, Modernisierungspfad von Andover Continuum zu EcoStruxure Building Operation ↑


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